Beleuchtungskonzepte

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Dieser Artikel behandelt Beleuchtungskonzepte für den Konferenzraum:

Weitere Informationen zum Technologie-Design finden Sie in den Zoom Rooms Design-Handbüchern.

Beleuchtung im Überblick

Im Allgemeinen sollten Konferenzräume so weit wie möglich indirekt beleuchtet sein, mit einer guten Abdeckung, um Gesichter gut zu zeigen. Übertragungs- oder Präsentationsumgebungen können je nach Umgebung eine etwas diffusere, direktere Beleuchtung zur Optimierung erfordern.

Mit Blick auf die Zukunft des Videos müssen wir erkennen, dass das Videoerlebnis durch die Umgebung und die Beleuchtung dieser Umgebung definiert wird. Die Auswahl und Konfiguration der Beleuchtung wirkt sich immer auf das Empfängererlebnis aus. Idealerweise nähern Sie sich der Beleuchtung auf kontrollierte Weise.  Das äußere Tageslicht hat je nach Tageszeit einen großen Einfluss auf die Wahrnehmung des Raumes durch die Kamera, wenn der Raum nicht gut beschattet ist.  Im Idealfall wird das natürliche Licht beschattet, und nur kontrolliertes oder nicht natürliches Licht wird im Raum verwendet, um die Erfahrung zu einem gewissen Grad zu bestimmen. Manchmal kann Tageslicht als Vorteil genutzt werden, wenn es auf Gesichter gerichtet ist. Dabei muss das Lichterlebnis während jeder Tageslichtstunde des Tages in diesem Raum berücksichtigt werden.

In einer Videokonferenz wird indirektes Licht empfohlen, um das Auswaschen von Bildern durch hohe Leuchtstärke zu vermeiden. Wenn der Raum absichtlich als Studio-Design eingerichtet wird, ist Cross Key Lighting sowie Wandanstrahlung usw. wünschenswert, um eine schöne Balance zwischen jeder erfassten Person und Oberfläche beizubehalten.

Anleitung zu Beleuchtungsstärke

Im Folgenden finden Sie Richtlinien zur Beleuchtungsstärke, gemessen in Footcandle:

  • Weniger als 20 fc auf Fernsehbildschirmen
  • 20–30 fc vertikale Beleuchtungsstärke auf Gesichtern
  • 10–15 fc durchschnittliche Beleuchtungsstärke auf Wänden

Ausgeglichene Beleuchtung

Screen_Shot_2019-06-17_at_11.30.38_AM.png

Unausgeglichene Beleuchtung

Screen_Shot_2019-06-17_at_11.29.37_AM.png

Messrichtlinien

Wenn Sie Ihren Raum bewerten möchten, laden Sie eine Beleuchtungsmesser-App auf Ihr Telefon herunter und befolgen Sie diese Anweisungen:

  1. Nehmen Sie eine Messung an der Position des Gesichts im Raum vor, das zur Kamera im vorderen Teil des Raums zeigt.
    So erhalten Sie die vertikalen Footcandle für das Gesicht (Lux).
    Screen_Shot_2019-06-17_at_12.02.44_PM.png
  2. Messen Sie das Licht oben auf dem Kopf, der zur Decke zeigt.
    Dieser Messwert sollte weniger als zweimal so groß sein wie der Messwert aus Schritt 1.
    Screen_Shot_2019-06-17_at_12.03.51_PM.png
  3. Messen Sie die Wandbeleuchtung an der Rückwand hinter dem Teilnehmer.
    Dieser Messwert sollte etwa 0,5 des Messwerts aus Schritt 2 betragen.
    Screen_Shot_2019-06-17_at_12.03.04_PM.png

Ein weiteres Konzept, das beim Aufbau eines Videokonferenzraums zu beachten ist, ist die Reflexion. Wände, Fenster, Tische, Jalousien, Whiteboards und andere Gegenstände können erhebliche reflektierende Eigenschaften haben und entweder zu einer Ablenkung für die Videoteilnehmer werden oder die Wahrnehmung einer Kamera verdecken, wenn versucht wird, das Bild automatisch anzupassen.

Was zu beachten ist

  • Verdunkelungsjalousien zur Reduzierung des natürlichen Lichts.
  • Vermeiden Sie reflektierende Jalousien, Wand- und Tischflächen.
  • Dunkle Tischoberflächen und warme Holzmaserungen sind vorzuziehen.
  • Vermeiden Sie Glastische und -wände oder Ätzglas, um Blendung zu reduzieren.
  • 20–60 % Reflexion an Tischen und Stühlen.
  • 40–60 % Reflexion an Wänden.
  • Vermeiden Sie kleine, komplizierte grafische Muster.
  • Logos sollten matte, nicht reflektierende Oberflächen haben.

Für Präsentationsräume sollten Sie eine installierte Beleuchtung in Betracht ziehen, um eine Bühne oder ein Podium einzufangen. Dadurch wird das Videoerlebnis erheblich optimiert.

Signal-Rausch-Konzepte

Die Grundlinie des Lichts in einem Bild muss relativ zu den Motiven sein, um ein verwaschenes Bild oder Über-/Unterbelichtung zu vermeiden. Das gleiche Konzept gilt für die Beleuchtung und für das Audiodesign.  Wenn Sie die Helligkeit berücksichtigen, müssen Sie dabei die Basislichtebene im Hinterkopf behalten.  Der Ausgleich von Helligkeit ist relativ und jeder Aspekt der beleuchteten Umgebung in der Kameraaufnahme muss berücksichtigt werden, um ein angenehmes, weiches Bild zu erhalten.

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